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Die Kirche St. Christophorus ist ein Entwurf des Essener Architekten Prof. Hermann Gehrig. Am 1. Mai 1963 wurde sie geweiht. Die Gestaltung des Gotteshauses, dessen Bau bereits im Juni 1962 fertiggestellt wurde, trägt die Handschrift des damaligen Pastors Rudolf Willing, der zuvor als Vikar in Grotewiese tätig war.

Im April 1963 wurde schließlich auch der markante Glockenturm eingeweiht. Die drei Glocken des Turms stehen für die drei Kirchen St. Peter am See, St. Maria-Magdalena in Grotewiese und St. Christophorus, die bis September 2006 die gemeinsame Pfarrei bildeten.

Das Pfarrhaus wurde 1984 fertig gestellt, der angrenzende Kindergarten öffnete erst 1993 seine Pforten. An der Vorderseite der Kirche ist eine kleine Granittafel in die Wand eingelassen, die den Sinnspruch "Gott zur Ehre, dem Menschen zum Heil" trägt. 

Obwohl vom Patron der Kirche St. Christophorus keine Reliquien erhalten sind, beinhaltet der Altar dennoch Knochenteile von Heiligen. Wie bei vielen anderen Kirchen, die zu dieser Zeit erbaut wurden, wurden auch inValbert die Reliquien der Heiligen Clemens und Felicitas in den Altar eingebettet. Das war eine gängige Praxis; wenn neue Reliquien aus Rom nach Deutschland kämen, wurden sie in der Folgezeit auf diejenigen Kirchen verteilt, die gerade neu gebaut wurden.

St. Christophorus bietet Sitzplätze für 125 Gläubige. Den Altarraum schmückt neben anderen Kunstgegenständen ein kunstvoll gestalteter Tabernakel, in dem die Hostie aufbewahrt wird. Er wurde 1970 von dem Paderborner Kunstschmied Heribert Cassau angefertigt. Eine große Türe, die umgeben von bunten Fenstern, erst nachträglich in die Rückseite der Kirche eingebaut wurde, prägt heute sehr entscheidend das Erscheinungsbild des Kirchenraums und erhellt die ansonsten nur mit wenigen Fenstern versehene Kirche.

Besonders herausragende Schmuckgegenstände sind das Taufbecken und der Ständer für die Osterkerze, die 1990 von dem Essener Kunstschmied Michael Stratmann gefertigt wurden. Das Taufbecken beinhaltet einen großen Bergkristall, der Reinheit symbolisiert. Dieses Gestein findet sich ebenfalls auf dem großen Holzkreuz über dem Altar, dessen Herkunft leider in der Gemeindechronik nicht vermerkt wurde.

Die Wände des Gotteshauses schmücken Holzschnitzereien, die die 14 Stationen des Kreuzwegs darstellen, sowie eine 15. Schnitzerei, die die Auferstehung Christi zeigt. Dass die Arbeit aus Südtirol stammt, ist bekannt, der Name des Künstlers jedoch nicht.

Kontakt

Gemeinde St. Christophorus Valbert
Ebbestraße 23
58540 Meinerzhagen-Valbert

Tel.: 02358 279
Fax: 02358 790280

valbert@immaculata.de

Öffnungszeiten Gemeindebüro:

Donnerstags: 9:30-11:00 Uhr