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Grotewiese hat eine ganz besondere religiöse und künstlerische Bedeutung für die Katholiken im Märkischen Sauerland und im Bistum Essen. Die vielen Bilder und Symbole haben den Ort auch über die Bistumsgrenzen hinaus bekannt gemacht. Die Tatsache, dass die Magdalenenkirche eine viel genutzte Hochzeitskirche ist, ist ein weiteres Indiz für ihre Beliebtheit.

Die kleine Magdalenenkirche in Grotewiese ist regelmäßiges Ziel von Ruhe suchenden Besuchern, heimischen Gruppen, auswärtigen Gästen und Pilgern, die die einzigartige Schönheit von Grotewiese bestaunen. Grotewiese ist also beinahe eine Wallfahrtsstätte. Treffender, als es einmal ein Besucher ausgedrückt hat, kann man es nicht formulieren: "Wir sind gekommen zu einer Besichtigung, aber wir haben in dieser Stunde eine beglückende Begegnung mit GOTT gehabt."

Die Kirche wird umringt von einem blühenden Garten und von grünen Wiesen, auf denen die kleine Schafherde des Pastors weidet. Der Hattinger Künstler Egon Stratmann hat für Grotewiese zahlreiche religiöse Kunstwerke geschaffen, die von Gott und seiner Welt erzählen und die zum Beten einladen.

Besonders sehenswert sind das denkmalgeschützte Pfarrhaus mit den prächtigen Ostergemälden an den Außenwänden, die "Pinakothek der Gnade" am Eingangsportal der Kirche, der Magdalenenbildstock an der Ostseite des Geländes, die Franziskuswand zwischen Pfarrhaus und Kirche, der Jakobusbrunnen, dieMartinskapelle oberhalb des Friedhofes, dasEstenbergkreuz, Ententeich und Schafstall an der Weide hinter der Martinskapelle.

Die Fülle lässt sich nur schwer auf einer kleinen Internetseite wie dieser präsentieren. Deshalb: Selber hinfahren und gucken. Einen gedruckten Führer bekommt man direkt in der Kirche. Für kleine Kinder ist neben der Martinskapelle ein neuer Spielplatz angelegt worden.

Kirche und Pfarrhaus stehen unter Denkmalschutz. Für Gruppenführungen durch Grotewiese bitte anfragen.

Die Kirche St. Maria Magdalena in Grotewiese - vermutlich ein Entwurf des Paderborner Architekten Güldenpfennig - wurde nach dreijähriger Bauzeit 1866 benediziert. Der erste Seelsorger war Pfarrer Josef Valenthorn (vermutlich bis 1907). Die Orgel ist ein Werk der Orgalbauwerkstatt Eggert aus Paderborn. Sie hat 7 Register und wurde im Jahr 1875 gebaut.

Im Jahr 1913 gründete Vikar Vetter die Tochtergemeinde St. Josef in Listerscheid. Der Pfarrvikar wohnte seinerzeit in Grotewiese und betreute beide Gemeinden. Im Jahr 1955 wurde der Wohnsitz des Pfarrvikars nach Listerscheid verlegt. Drei Jahre später wurde das Bistum Essen gegründet. Grotewiese gehört seitdem mit eigenem Seelsorger zum Bistum Essen, die Tochtergemeinde in Listerscheid gehört zum Erzbistum Paderborn. Von 1974 bis 2008 war Pfarrer Paul Teske (†2010) in Grotewiese tätig.

Am 24. Juli 2016 feierte die Pfarrei das 150jährige Bestehen der Magdalenenkapelle

Bilder und Bericht über das Jubiläumsfest sind hier nachzulesen.

Die Geistlichen in Grotewiese

1866 – 1893 Grotewiese hatte eine Kapelle, aber noch keinen Priester. Mit der Kutsche wurde sonntags und bei Anlässe wie Beerdigungen und Trauungen der Pastor aus Meinerzhagen oder ein Geistlicher aus Attendorn, oft ein Franziskanerpater, geholt. Auf seinen ersten Geistlichen mußten die Grotewieser "wegen des drückenden Priestermangels" - den gab es offensichtlich damals schon - lange warten.

1893 - 1907, †1907  Pfarrer Josef Valenthorn, nach seiner Emiritierung bis zu seinem Tod

1907 - 1912 wurde zeitweilig durch die Priester aus Meinerzhagen bzw. durch die Franziskanerpatres aus Attendorn, die mit derKutsche geholt wurden, Gottesdienst gehalten. Bis 1912 war zw. Attendorn und Meinerzhagen die Kapelle in Grotewiese das alleinige kath. Gotteshaus.

1912 - 1930, †1948   Vikar Fritz Vetter

1930 - 1953, †1965   Vikar Ferdinand Knörzer

1953 - 1956, †1976   Vikar Wilhelm Speckemeier

1956 - 1958, †1986   Vikar Wilhelm Stapelmann

1958 - 1965, †1985   Vikar Rudolf Willing

1965 – 1974, Vikar Karl Josef Lagier  (letzter lebender Priester von Grotewiese)

1974 - 2008, †2010  Pastor Paul Teske

Bitte auf obiges Foto klicken, um weitere Fotos von der Kapelle zu sehen.

Kontakt

Gemeinde St. Christophorus Valbert
Ebbestraße 23
58540 Meinerzhagen-Valbert

Tel.: 02358 279
Fax: 02358 790280

valbert@immaculata.de

Öffnungszeiten Gemeindebüro:

Donnerstags: 9:30-11:00 Uhr