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2012 Zweite Nordwestdeutsche Messdienerwallfahrt nach Kevelaer

 

Ein wenig müde waren die fünf Messdienerinnen und Messdiener aus Kierspe noch, als sie am Samstagmorgen mit Pastor Gregor Myrda gegen 6.00 Uhr mit einem Bus aus Kierspe über Halver, Lüdenscheid und Plettenberg in Richtung Kevelaer aufbrachen. Aus dem ganzen Bistum Essen hatten 16 Busse sich auf den Weg nach Kevelaer gemacht.

   Insgesamt trafen sich 10.000 junge und ältere Altarhelfer aus zehn Diözesen in Deutschland und den Niederlanden. Das Motto der Wallfahrt war „Ich glaub an dich“. Auch wenn die meisten Kilometer bis zum Wallfahrtsort mit dem Bus zurückgelegt wurden, so pilgerten die Ministranten die letzten Kilometer zu Fuß auf den Kapellenplatz in Kevelaer. An ihrem Ziel begrüßten sie der Münsteraner Bischof Dr. Felix Genn und Ruhrbischof Dr. Franz-Josef Overbeck, die mit ihnen gemeinsam ein Mittagsgebet sprachen. 

„Danke, dass ihr nach Kevelaer gekommen seid. Durch euch wird deutlich, dass unsere Kirche jung und lebendig ist“, freute sich Genn bei einer stimmungsvollen Begrüßung der teilnehmenden Bistümer. Auch Bischof Overbeck zeigte sich vom prall gefüllten Kapellenplatz beeindruckt. Mit Blick auf das Marienbild in der Gnadenkapelle rief der Ruhrbischof die Kinder und Jugendlichen dazu auf, sich einmal die Frage zu stellen: „Habe ich heute eigentlich schon gelebt? Schaut doch einfach auf das kleinen Pilgerkreuz, dass ihr heute bekommen habt“, ermunterte Overbeck die Ministranten. „Ich bin mir sicher, ihr werdet dann eine Antwort finden.“

  Im Anschluss an das Mittagsgebet luden zahlreiche Angebote dazu ein, sich aktiv oder kreativ auszutoben. Langeweile hatte an diesem Tag keine Chance. Mit 6,5 Tonnen Nudeln und 1,8 Tonnen Hackfleischsoße waren die Organisatoren auf hungrige Messdiener vorbereitet.

Bei allen bunten Aktivitäten und aller ausgelassener Stimmung, standen jedoch auch bei den Messdienern ein Besuch und ein Gebet vor dem Gnadenbild der „Trösterin der Betrübten“ hoch im Kurs. 

Unseren Ruhrbischof zu treffen, mit ihm zu sprechen und ein Autogramm von ihm zu bekommen, war für viele Messdiener ein ganz besonderer Moment an diesem Tag.

Zum Abschluss des Tages öffnete der Himmel alle Schleusen und es regnete in Strömen. Für die 10.000 Ministranten kein Grund, dem Abschlussgottesdienst unter freiem Himmel fern zu bleiben. „Wenn das Wasser ein Zeichen des Heiligen Geistes ist, dann haben wir heute genug davon“, freute sich Bode über die große Anzahl der Gottesdienstbesucher. In seiner Predigt bestärkte er die jungen Altarhelfer in ihrem Dienst. „Ihr seid nicht Mini – Ihr seid Maxi“, bekräftigte der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode die Ministranten. Es sei ein wichtiges Zeichen, sich als Messdienerin oder Messdiener in der Gemeinde zu engagieren. „Auch wenn ihr euch vielleicht vor euren Freunden rechtfertigen müsst, macht weiter“, ermutigte Bode die jungen Ministranten. 

 

Auch wenn der Regen der Stimmung keinen Abbruch tat, so waren die Ministranten doch froh, als sie am frühen Abend im trockenen Bus saßen. Müde, aber auch voller bewegender Eindrücke ging es für die fünf Mädchen und Jungen zurück nach Kierspe. Um 21.30 Uhr waren sie wieder zu Hause angekommen, nach einem schönen gemeinsamen Tag für alle.

Kontakt

Gemeinde St. Josef Kierspe
Glockenweg 4
58566 Kierspe

Tel.: 0 23 59-27 33
Fax: 0 23 59-90 31 12

kierspe@immaculata.de

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Mittwoch    9.30 bis 10.30 Uhr

Freitag       15.00 bis 17.00 Uhr