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2019 Chorkonzert der Chorifeen

Nach drei Jahren gaben die Chorifeen wieder ein eigenes Konzert

Nicht häufig laden die katholischen „Chorifeen“ zu einem eigenen Konzert ein. Das letzte ist drei Jahre her und vielen sicher noch gut in Erinnerung. So ist es wohl zu erklären, dass sich die Anzahl der Besucher von 2016 dieses Mal auf 120 verdoppelt hat.

Abwechslungsreich war das Repertoire der 13 Frauen, die unter der Leitung von Maria Hartel standen. Als Gast war Ulrike Dumjahn auf der Blockflöte eingeladen.

Die 13 Frauen können neben dem klassischen Gesang auch einen Doppelpunkt singen

„Viel gelernt hatten wir in unseren Proben zum Konzert“, gab Regina Wonderschütz von den Chorifeen einen kleinen Blick hinter die Kulissen. „Wir haben gelernt einen Doppelpunkt zu singen, dass ein Ton weg sein muss, bevor er da ist oder das ein Tonschritt höher größer ist als ein Tonschritt tiefer.“ Und so manches Mal brachte die ausgewählte Musik die Chorifeen an ihre Grenzen.

Ihr Konzert begannen sie erst einmal ganz klassisch. „Lobe den Herrn, meine Seele“, begannen sie als Sterngesang. Während schon einige Sängerinnen im Altarraum standen und sangen, kamen nach und nach die anderen Sängerinnen aus unterschiedlichen Ecken der Kirche hinzu. Sie fielen in den Gesang der Altarsängerinnen ein, sobald sie sich auf den Weg machten. Mal lebhaft, dabei auch in die Hände klatschend, mal ruhig und besinnlich, so war der Beginn ihres Konzertes. Beim Largo & Allegro von J. B. Loellet kam Ulrike Dumjahn auf ihrer Altblockflöte zusammen mit Maria Hartel am Klavier zum ersten Mal zum Einsatz. Gospels war das nun folgende Genre, welches die Chorifeen bedienten. Ein musikalisches Durcheinander war zu hören, aber es war vom Komponisten so gewollt.

Nicht nur "Kirche" können die Chorifeen, richtig gut sind sie auch in moderner Musik

Doch nicht nur Kirche können die Chorifeen, richtig gut sind sie auch in moderner und populärer Musik. Bewiesen haben sie das mit Werken des Walisers Karl Jenkins, dessen Musik dem Genre der Minimal Musik angehört. Minimal Musik ist ein Sammelbegriff für verschiedene Musikstile innerhalb der Neuen Musik, die sich ab den 1960er-Jahren entwickelte. Dazu erfand Jenkins einen Text, der aus von ihm erdachten Silben und Wörtern besteht.

Es war ein interessantes Konzert und der Chor hat seine Aufgabe hervorragend gemeistert. Einmal über den musikalischen Tellerrand zu schauen, kann sehr viel Spaß machen.

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