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2019 Wallfahrt nach Marienheide

Morgens um 7.15 Uhr trafen sich die Wallfahrer in St. Josef zu einer kleinen Andacht

Die Vögel sangen früh morgens ihre ersten Lieder, die Sonne bahnte sich ihren Weg durch das frische Grün. Kaum ein Mensch war um diese Zeit unterwegs, nur eine kleine Gruppe von 30 Frauen und Männer hatten sich auf den elf Kilometer langen Weg von Kierspe nach Marienheide gemacht. Ihr Weg führte über die Osemundstraße, die Orte Stöcken sowie Kattwinkel, an der Lingesetalsperre entlang bis nach Marienheide zur Wallfahrtskirche. 

 

Zum 149. Mal sind die Meinerzhagener nach Marienheide unterwegs

Einmal im Jahr lädt die katholische Gemeinde ihre Gemeindemitglieder zu einer Wallfahrt nach Marienheide ein, immer Anfang Juli. Seit 2015 gehen die Gläubigen aus Kierspe, Meinerzhagen und Valbert zusammen diesen Weg, die Meinerzhagener inzwischen zum 149. Mal. „Mit allen Sinnen geöffnet für Gottes Geist“ war das Thema ihrer Wallfahrt. Wallfahren bedeutet zu wandern, umherzuziehen oder auch zu reisen, und das an einen Ort, wo der Mensch Hilfe, Stärkung und Gottverbundenheit erleben kann.

 

„Mit allen Sinnen geöffnet für Gottes Geist“ war das Thema der Wallfahrt

Auf dem Weg der kleinen Gruppe wurde nicht nur gewandert, auch drei Stationen legten die Wallfahrer ein. An der ersten Station breitete Silke Theobald aus Valbert auf einer Decke viele leere Verpackungen, Dosen oder Tüten aus. Glauben schmackhaft machen, wie das gehen kann, zeigten die Teilnehmer. Einer der Teilnehmer suchte sich ein Kaufgummi aus und begründete seine Auswahl: „Atme dich frei, das kannst Du mit einem Kaugummi. Wenn Du frei ausatmest und einatmest und Dich mit Gott verbindest, wirkt das erfrischend und das macht frei.“ Auf das Wesentliche hören, das taten die Wallfahrer beim Stollenauslauf hinter Stöcken. Hier schlossen sie die Augen und hörten auf das Zwitschern der Vögel oder auch auf das Atmen des Nachbarn. Bei der dritten Station an der Lingesetalsperre ging es um das eigene Sehen und darum, die Zeichen der Zeit zu erkennen.

 

Seit 1820 ist Marienheide ein Wallfahrtsort

Schon lange ist Marienheide ein Wallfahrtsort. Ein wundertätiges Marienbild war der Grund dafür. Der Geschichte nach lebte 1420 auf der Ansiedlung Bockelsburg, die den Namen Auf der Heyde trug, ein frommer Mann mit dem Namen Heinrich. Ihm soll die Mutter Gottes in Gestalt eines kleinen Bildes erschienen sein. Sie hatte ihm aufgetragen, sich nach Köln zu begeben, um ein ähnliches Bild für 30 Silberlinge zu kaufen. Damit war der Anfang der Wallfahrten gemacht.

 

Die Wallfahrtskirche war leider zu, sie wurde renoviert

Leider war in diesem Jahr die Wallfahrtskirche wegen Renovierungsarbeiten geschlossen, so dass die Teilnehmer ihre Messe in der modernen Pfarrkirche feierten. Nach der Messe trafen sich viele von ihnen noch im Gemeindehaus auf eine Tasse Kaffee, ein Stück Kuchen oder einem belegten Brot, bevor es für alle wieder nach Hause ging, manche auch wieder zu Fuß.

 

 

Kontakt

Pfarrei St. Maria Immaculata Meinerzhagen
Kampstraße 1
58540 Meinerzhagen

Tel.: 02354 2266
Fax: 02354 13195

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