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2019 Jahresabschlusskonzert in St. Josef

Maria Hartel und Frank Düppenbecker luden wieder zu einem besonderen Konzert ein

„Der Weg zum goldene Fenster“, das war der Titel des Konzertes zum Jahresabschluss in St. Josef mit Maria Hartel an der Orgel und Frank Düppenbecker auf der Trompete. Mit der unorthodoxen Liedauswahl führten die beiden Musiker die Aufmerksamkeit des Publikums auf Musikstücke, die eines gemeinsam hatten: Gold. Mal kamen sie aus einem goldenen Zeitalter, mal waren sie geschrieben für den goldenen Saal des Sonnenkönigs Ludwig IVX. und zum Schluss luden sie zum Betrachten des goldenen Fensters des Hadaffah-Krankenhauses in Jerusalem ein, welches von Marc Chagall stammt.

Es war ein anspruchsvoller Musikabend

Es war ein anspruchsvoller Musikabend, nicht nur für das Publikum. Johann Sebastian Bach durfte da nicht fehlen. Er schrieb für den Herzog Christian von Sachsen-Weißenfels zu seinem 31. Geburtstag ein Jagdkantate als festliche Tafelmusik, die auch in der Folgezeit noch oft gespielt wurde. Josef Rheinberger hatte mit „Die Hirten“ eine eingängige Melodie gefunden. Mal war es die Musik eines zeitgenössischen Komponisten, der experimentierfreudig vier kleine Musikstücke in fast volkstümlicher Art schuf oder es kam die Leichtigkeit des Barocks zutage in einem Werk, welches anlässlich eines Weihnachtsfestes für den Sonnenkönig Ludwig IVX. Im goldenen Saal geschrieben worden ist.

Doch nicht nur in der Vergangenheit gab es goldene Zeitalter

Doch nicht nur in der Vergangenheit gab es goldene Zeitalter, auch in der Gegenwart sind sie zu finden. So haben sie ebenfalls im Jazz und in der Kirche Eingang gefunden. Gerhard Luchterhand hatte beispielsweise ein Stück für die Orgel geschrieben, in dem typische Jazz- und Swingelemente zu hören waren. Der Höhepunkt des Abends war aber die musikalische Beschreibung des Goldenen Fensters von Marc Chagall durch Petr Eben. Petr Eben vertonte diese Beschreibung in neuronaler Weise, was dem normal Zuhörer einiges abverlangte. Doch es war nicht nur diese Kompositionsform, die das Stück schwer verdaulich machte, es kam noch eine bitonale Form hinzu. Hierbei waren zwei Tonarten in einem Stück vereinigt, was schief klang, aber vom Komponisten so gewollt war. Doch diese Komposition war nicht nur eine Herausforderung für die Zuhörer, auch Frank Düppenbecker begab sich an seine Leistungsgrenzen.


Kontakt

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