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Reparaturarbeiten an unserem Turm in St. Josef

Der letzte Frühjahrssturm hatte Schäden am Turmdach von St. Josef hinterlassen Regelmäßige Wartungen, besonders an Dächern sind wichtig, ganz besonders an Kirchendächern. So hat die katholische Gemeinde einen Wartungsvertrag mit dem Meisterbetrieb Müller aus Meinerzhagen, der regelmäßig das Turmdach von St. Josef kontrolliert. So war der Dachdecker Manfred Steffgen auch in diesem Frühjahr an der Kirche um zu prüfen, ob alles in Ordnung ist. War es aber nicht. Nach dem Sturm im Frühjahr hatten sich ein paar Schieferplatten gelockert und an anderer Stelle war die Führung des Blitzableiters defekt.

Die Schäden sind in 25 Meter Höhe, der Turm selbst ist 27 Meter hoch

Da die Schäden bei dem 27 Meter hohen Turm in 25 Meter Höhe lagen, orderte der Meisterbetrieb Müller ein Kran bei der Firma Ley aus Gummersbach, der für diese Höhe ausgerichtet war. Am Donnerstagmorgen war es so weit. Pünktlich frühmorgens kam die Firma Ley mit einem Kran mit 60 Meter Ausladung.

Manfred Steffgen und Mirco Freudenhammer waren das Team, das die Schäden beheben

Mit diesem konnten Dachdecker Manfred Steffgen und der Auszubildenden Mirco Freundenhammer bis hoch zum Kirchturm und auch um ihn herum fahren. Für den Auszubildenden Mirco Freudenhammer war das eine Premiere. Es war für ihn das erste Mal, dass er so hoch auf ein Dach konnte und die Wetterbedingungen waren ideal. Es wehte nur wenig Wind und der sonnige Morgen versprach einen herrlichen Blick auf Kierspe. Doch bevor es für die beiden Fachleute noch oben ging, gab es noch Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Beide legten sich Ganzkörpergurte um und mit einem Seil und einem Haken sicherten sie sich an dem Geländer des Käfigs. Dieser wurde von dem Kran nach oben zum Turmdach gezogen, wo sie die Reparaturen ausrichteten. 

Die losen Schieferplatten können beim Herunterfallen Menschen töten

„Es ist wichtig, dass die losen Schieferplatten wieder befestigt werden“, erklärte Manfred Steffgen die Arbeiten. „Die Schieferplatten sind so scharfkantig, dass sie einen Menschen tödlich verletzen können, wenn sie auf ihn herunter fallen.“ Höhenangst hat Manfred Steffgen bei seiner Arbeit am Turm von St. Josef nicht.

 

Manfred Steffgen ist mit 46 Jahren Berufserfahrung ein alter Hase

„Seit 46 Jahren bin ich inzwischen Dachdecker. Früher war der Beruf beschwerlicher als heute.“ So berichtete er, dass früher solche Reparaturarbeiten mit einem „Dachdeckerfahrstuhl“ erledigt wurden. „Der funktionierte wie ein Flaschenzug, der an der Turmspitze fest gemacht wurde“, erklärte dies Manfred Steffgen. „Eine Bohle und ein Korb dienten als Stehplatz für den Dachdecker. Auch wenn der Dachdecker angeseilt war, war diese Form der Dacharbeiten gefährlicher als heute.“ Mirco Freundenhammer kam an seinen Ausbildungsberuf zum Dachdecker über ein Praktikum bei der Firma Müller. Das hatte ihm so gut gefallen, dass er sich diesen Beruf als Ausbildungsberuf ausgesucht hatte. Und nun stand ihm ein Erlebnis bevor, welches nur wenige Menschen haben werden: Der exklusive Blick aus großer Höhe auf Kierspe. So macht die Arbeit Spaß.

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Kontakt

Gemeinde St. Josef Kierspe
Glockenweg 4
58566 Kierspe

Tel.: 0 23 59-27 33
Fax: 0 23 59-90 31 12

kierspe@immaculata.de

Öffnungszeiten Gemeindebüro:

Mittwoch    9.30 bis 10.30 Uhr

Freitag       15.00 bis 17.00 Uhr