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Erster Abend der Herbstgesprächsreihe

„Umwelt und Gerechtigkeit“, das ist überspannende Thema der Herbstgesprächsreihe der katholischen Pfarrei St. Maria Immaculata. Begonnen hatte die über drei Abende gehende Reihe mit dem Diplom-Theologen Matthias Menke aus Bochum. "Laudato si - Umwelt und Gerechtigkeit aus der Sicht von Papst Franziskus" war das Thema, über das Menke informieren wollte.

Die Enzyklika ist an alle Menschen guten Willens gerichtet, nicht nur an die Katholiken

„Umwelt und Gerechtigkeit gehören zusammen, das ist die Meinung von Papst Franziskus“, begann Menke mit seinem Vortrag. „Papst Franziskus will, dass wir in einen Dialog treten, dass Christen sich Verbündete suchen. „Die Enzyklika ist an alle Menschen guten Willens gerichtet, nicht nur an die Katholiken.“ In seiner Enzyklika bezieht sich Franziskus auf den Gesang des Heiligen Franz von Assisi. Dieser steht für den schützenden Umgang mit der Schöpfung. Dabei treibt den Papst die ökologische und soziale Ungerechtigkeit um. „Wir Menschen haben eine falsche Beziehung zu den Menschen und unsere Umwelt, das macht Schwierigkeiten“, so Matthias Menke. Mit dieser Enzyklika will der Papst einen Anstoß geben.

Der Papst beschreibt die Symptome, wie Vermüllung, Wasserknappheit und Wegwerfkultur

Er beschreibt in ihr die Symptome, die wir alle wahrnehmen, die Vermüllung, den Klimawandel, die Wasserknappheit, die Umweltzerstörung aber auch die Wegwerfkultur. Dabei bezieht sich die Wegwerfkultur nicht nur auf Materialien, auch Menschen werden so behandelt. Weiter warnt der Papst vor der Globalisierung und der Gleichgültigkeit. Wir müssen etwas tun, unsere Natur zu schützen, für unsere Kinder und Enkel. Wir Menschen haben nicht das Recht, diese Erde auszubeuten. Der technische Fortschritt ist dem moralischen Fortschritt nicht gefolgt.

Ist alles legitim, was auch möglich ist?

„Ist alles legitim, was auch möglich ist?“ fragte Menke in die Runde der Zuhörerinnen und Zuhörer. Menke freute sich, dass das Bewusstsein wächst, dass es immer mehr Menschen gibt, die sich für die Umwelt interessieren. Diese Menschen müssen sich vernetzen. „Umwelt und Gerechtigkeit sind nicht zu trennen“, war der Schluss, den Menke nach diesem interessanten Abend machte.


Umwelt und Gerechtigkeit ist das Hauptthema der Herbstgesprächsreihe

Auch wenn nicht alle Menschen an den Klimawandel glauben, vielen ist jedoch bewusst, dass sich etwas ändern muss. Als Christen tragen wir nicht nur für uns selbst, sondern auch für andere Menschen eine Mitverantwortung. Doch wie sollen wir uns verhalten? Können wir etwas erreichen? Diese Fragen werden an drei Abenden von unterschiedlichen Richtungen beleuchtet werden. Die Termine sind der 27 . Oktober, 3. und 10. November 2021, Beginn ist jeweils um 19 Uhr im Gemeindehaus St. Josef in Kierspe.

Am Mittwoch, dem 27. Oktober beginnt die Reihe mit dem Diplom Theologen Matthias Menke aus Bochum Sein Thema ist "Laudato Si", in Anlehnung an den Sonnengesang des heiligen Franz von Assisi.

Der Referent Matthias Menke ist 51 Jahre alt und arbeitet bei der Katholischen Erwachsenen- und Familienbildung im Bistum Essen (KEFB) in Bochum. Er hat Theologie studiert und danach seinen Zivildienst gemacht. Er war lange freiberuflich tätig, bevor er in die Erwachsenenbildung ging. Zehn Jahre war er Religionslehrer und Schulseelsorger bei einem Berufskolleg. 2014 wechselte er zum KEFB nach Bochum.

In seinem Vortrag spricht Matthias Menke über die Enzyklika „Laudato Si“. Sie war die zweite Enzyklika von Papst Franziskus aus dem Jahre 2015.
Der Papst wendete sich in diesem Schreiben an alle Menschen der Welt, um sie für die "Sorge für das gemeinsame Haus" - die Erde - zu sensibilisieren.
Eindrucksvoll verdeutlicht dieser Text den inneren Zusammenhang von Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung. Beides zentrale Herausforderungen, nicht nur für Christinnen und Christen.
An diesem Abend soll ein Überblick über das Schreiben gegeben und einige Stellen besonders betrachtet werden.

Herzliche Einladung an alle Interessierten.

Kontakt

Gemeinde St. Josef Kierspe
Glockenweg 4
58566 Kierspe

Tel.: 0 23 59-27 33
Fax: 0 23 59-90 31 12

kierspe@immaculata.de

Öffnungszeiten Gemeindebüro:

Mittwoch    9.30 bis 10.30 Uhr

Freitag       15.00 bis 17.00 Uhr